Die 5 schönsten Locations für Dein Fotoshooting mit Pferd
Du möchtest ein Fotoshooting mit Deinem Pferd machen – und fragst Dich, wo die schönsten Bilder entstehen?
Ganz ehrlich: Du musst dafür oft gar nicht weit fahren. Die besten Motive liegen meistens direkt an Deinem Stall. Ohne Stress, ohne Verladen – und trotzdem mit unglaublich viel Vielfalt.
Viele unterschätzen, wie viele starke Spots es direkt vor der eigenen Stalltür gibt. Genau das schauen wir uns hier gemeinsam an – und ich verspreche Dir: Du wirst Deinen Stall danach mit ganz anderen Augen sehen.
Bevor wir starten, ist ein Punkt wichtig: Sprich unbedingt mit Deinem Stallbesitzer. Klär ab, ob ein Fotoshooting auf dem Gelände erlaubt ist und welche Bereiche wir nutzen dürfen – und welche nicht. Gerade bei Koppeln gibt es oft Einschränkungen. Warum das so ist, erkläre ich Dir gleich noch.
Jetzt zeige ich Dir aber Die 5 schönsten Locations für Dein Fotoshooting mit Pferd!
1. Bäume, Sträucher & Blumen
Halte am Stall bewusst Ausschau nach schönen Bäumen und Sträuchern – sie sind oft die unterschätzten Stars eines Shootings.
Alles, was blüht, ist im Frühling natürlich ein absoluter Selbstläufer. Besonders Flieder eignet sich perfekt für ruhige, enge Portraits mit viel Tiefe. Aber auch Trauerweiden sind eine starke Location – durch ihre hängenden Zweige kannst Du ganz unterschiedliche Bildstimmungen erzeugen.
Je nach Jahreszeit ergeben sich immer wieder neue Möglichkeiten:
Ahorn mit seiner intensiven Herbstfärbung, Kastanien in der Blüte oder alte, knorrige Obstbäume – die funktionieren nicht nur zur Blütezeit, sondern auch im Sommer mit sattem Grün richtig gut.
Auch Sträucher solltest Du nicht unterschätzen:
Blühende Hortensien oder Rhododendron bringen sofort Farbe ins Bild und wirken oft fast schon wie ein natürlicher Hintergrund.
Und dann gibt es noch diese „unscheinbaren“ Bäume wie Birken – lange, leichte Äste, die nach unten fallen. Genau das kannst Du nutzen, um Dein Pferd weich einzurahmen und dem Bild mehr Tiefe zu geben.









2. Der Reitplatz
Der Reitplatz wird oft unterschätzt – dabei bietet er richtig viele Möglichkeiten und bringt klare Vorteile mit sich.
Ein eingezäunter Reitplatz ist ein sicherer Bereich. Das gibt uns die Freiheit, mit Deinem Pferd deutlich entspannter zu arbeiten. Kein Halfter, kein Festhalten – und trotzdem die Sicherheit, dass Dein Pferd nicht einfach loslaufen kann.
Gerade für Portraits ist der Reitplatz ideal. Vor allem bei unruhigen oder sensiblen Pferden. Es ist ein vertrauter Ort, den sie kennen – ohne Stress, ohne neue Reize. Genau das macht sich in der Ausstrahlung sofort bemerkbar.
Auch für freie Kuschelfotos ist der Reitplatz perfekt. Keine saftige Wiese, die permanent zum Fressen einlädt – dadurch haben wir deutlich weniger Ablenkung und können viel ruhiger arbeiten.
Ein weiterer Vorteil: der Boden. Heller Sand reflektiert das Licht und wirkt wie ein natürlicher Aufheller. Das sorgt für weiches, gleichmäßiges Licht – und genau das wollen wir im Bild.
Außerdem bietet ein sehr trockener Reitplatzboden im Sommer die Möglichkeit auf Staub und das ist ein echter Hingucker bei Fotos!









3. Stall,- Scheunen oder Halleneingänge
Wenn Du Dich schon mal gefragt hast, wo diese intensiven Portraits vor schwarzem Hintergrund entstehen – hier ist die Antwort.
Wir brauchen keinen speziellen Ort, sondern einfach den richtigen Eingang:
zum Stall, zur Reithalle oder zu einer Gerätehalle. Entscheidend ist, dass es dahinter dunkel ist und wenig Licht einfällt.
Genau diesen Kontrast nutzen wir. Dein Pferd steht im Licht – der Hintergrund fällt ins Schwarz. So entsteht dieser ruhige, starke Look, der komplett auf Dein Pferd fokussiert ist.
Ich habe dafür immer ein kleines Hintergrundsystem im Auto. Damit blende ich störende Lichtquellen im Hintergrund aus – schnell aufgebaut, flexibel einsetzbar. In wenigen Minuten ist alles vorbereitet.
Das bedeutet für Dich: Diese Art von Bildern ist an fast jedem Stall möglich – ohne aufwendige Location, ohne extra Aufwand.
Schau Dir an, was dabei entstehen kann:










4. Koppeln
Du möchtest Dein Pferd in Bewegung fotografieren – oder ganz frei und ruhig ohne Halfter? Dann ist die Koppel die beste Wahl.
Damit die Bilder am Ende wirklich wirken, gibt es aber ein paar Dinge zu beachten:
Wenn wir keinen Zaun im Bild haben wollen, brauchen wir unbedingt eine klare Kante – zum Beispiel Bäume, Hecken oder einen Hang im Hintergrund. Einen einzelnen Zaun kann ich oft retuschieren, mehrere hintereinander werden schnell zum Problem.
Richtig stark sind Hangkoppeln. Durch die leichte Steigung entsteht automatisch eine schöne Bergauf-Bewegung – das wirkt im Bild direkt dynamischer und kraftvoller.
Neben Actionfotos funktioniert die Koppel auch perfekt für ruhige Szenen: Freiarbeit, gemeinsames Laufen oder entspannte Kuschelmomente. Durch den Zaun haben wir einen sicheren Rahmen und können trotzdem frei arbeiten.












5. Das Stallgebäude selbst
Auch das Stallgebäude selbst bietet oft richtig schöne Spots – man muss sie nur sehen.
Ich denke dabei an Holzwände mit Struktur, alte Tore, Bögen oder schlichte, einfarbige Wände. Genau solche Elemente bringen Ruhe ins Bild und lassen Dein Pferd noch stärker wirken.
Auch Details machen hier viel aus: liebevoll bepflanzte Beete, Blumen an Balkonen oder kleine, unscheinbare Ecken mit Charakter. Oft sind es genau diese Spots, an denen Bilder entstehen, die nicht jeder hat.
Mein Tipp: Geh einmal bewusst über das Gelände und schau nicht „wie immer“ hin – sondern mit dem Blick für Hintergründe. Du wirst überrascht sein, was Du alles findest.
Hier ist es übrigens besonders wichtig, vorher mit dem Stallinhaber zu sprechen. Viele dieser Ecken gehören zu privaten Bereichen und dürfen nicht einfach genutzt werden.
Am besten klären wir das gemeinsam im Vorfeld – so wissen wir genau, was möglich ist, und können die Location gezielt in die Planung einbauen.











Du siehst – für ein richtig starkes Fotoshooting musst Du Dein Pferd nicht erst irgendwo hinfahren. Die besten Locations liegen oft direkt vor Deiner eigenen Stalltür.
Es geht nicht darum, den „perfekten Ort“ zu finden – sondern die Möglichkeiten zu sehen, die schon da sind. Genau dabei unterstütze ich Dich: mit dem Blick fürs Detail, der Erfahrung und dem Gespür für den richtigen Moment.
Wenn Du Lust hast, Dein Pferd genau so festzuhalten – ehrlich, ästhetisch und auf den Punkt – dann schreib mir gern. Gemeinsam planen wir Dein Shooting so, dass es wirklich zu Euch passt.

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